Willkommen auf der Webseite des Spaichinger Heimatvereins

 

 

Geschichte des Vereins

Ausstellungen

Angebote des Heimatvereins

 

Geschichte des Vereins

Der Spaichinger Heimatverein wurde 1983 gegründet. Zweck des Vereins ist es , die Kenntnis
von der Geschichte des Spaichinger Raumes, der Lebens- und Denkweise unserer Vorfahren
und ihrer Kultur zu pflegen. Das Verständnis für die Vergangenheit zu vertiefen und deren
Überlieferungen für die lebende und die kommende Generation fruchtbar zu machen.

 

Museum

Der Verein hat im Jahre 1991 im denkmalgeschützten Gebäude des 1876 errichteten Gewerbe-Museums ein städtisches Museum eingerichtet. Schwerpunkte der Dauerausstellungen sind Handwerk und Gewerbe, Volksfrömmigkeit, Archäologie und Geologie unserer Heimat. Im prachtvollen Festsaal sind immer wieder Sonderausstellungen zu sehen. Themen und Termine sind auf unserer Webseite zu sehen, sie werden laufend aktualisiert. Es wäre schön, Sie in unserem Museum begrüßen zu dürfen. Auch würden wir uns über ihre Mitgliedschaft in unserem Verein freuen. (Jahresbeitrag 8 €) 

Ihr Ansprechpartner : 
Vorsitzender Thomas Steidle Eisenbahnstr. 64 , 78549 Spaichingen, Tel.: 07424/501144
E-mail: tomassteidle@gmx.de
Vereinsregister VR 244 AG Spaichingen 12.01.1984

Ausstellungen

Dauerausstellungen.

Karl Kuolt -- der bekannte Spaichinger Bildhauer und Holzschnitzer (1879 - 1937)
Kuolt - Sammlung bekommt Zuwachs.
Zwei weitere wertvolle Reliefs des Bildhauers schmücken seit 15.Nov.2001 das Gewerbemuseum.
Dabei handelt es sich Grabreliefs. Bildhauer und Künstler Karl Kuolt fertigte eines davon für seine Schwester Theresia Frey an. Die Kunstwerke waren bisher im Besitz von Steinhauermeister Robert Fischer sen. Die Erbengemeinschaft Fischer hat die Reliefs dem Heimatverein geschenkt.
Bekanntestes Objekt von Karl Kuolt ist die wertvolle Weihnachtskrippe. Sie hatte früher ihren Platz in der Stadtpfarrkirche.
Darüber hinaus sind von Kuolt im Museum ein Kreuz , eine Madonna und mehrere Reliefs zu sehen.

 

Öffnungszeiten des Museums:
Sonntags 14.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung Tel.07424/501445

                         Nepomuk- Statue kommt ins Museum

       Eingefügt in den Themenbereich Volksfrömmigkeit steht die 1,50 Meter hohe Skulptur eines unbekannten Rokoko-Künstlers nun im so genannten "Sakralen Raum".   Liselotte Keil, die Besitzerin der Apotheke am Marktplatz, bot die imposante Heiligenfigur dem Heimatverein als Leihgabe an.

Museumsleitung und  Heimatverein haben das Angebot dankbar angenommen, handelt es sich bei dem Kunstwerk doch  um ein wichtiges Zeugnis Spaichinger Geschichte.

Um 1740 baute der Spaichinger Johann Honer am heutigen Kreuzplatz eine  St.Anna-Kapelle,  die wegen Baufälligkeit 1830 abgebrochen wurde. Die laut Überlieferung zum Inventar der Kapelle gehörende Nepomuk-Statue ersteigerte ein Mechanikus namens Merkt. Er errichtete am Kreuzplatz ein Wohnhaus mit Schmiede-Werkstatt. Die Nepomuk-Statue fand dort Aufnahme in einer  eigens für sie in die Fassade eingefügten Nische  bis 1973. In den Besitz der Familie Keil kam die Statue  durch den Kauf des oben genannten Gebäudes, im dem seit 1835 eine Apotheke  untergebracht war. Um weiteren Schaden durch den Standort im Freien abzuwenden, brachte  Familie Keil sie im Verkaufsraum der Apotheke unter.

 

                                                                   

                                          Einst war die Nepomuk-Statue prachtvoll bemalt                                                               im  Museum 2005

 

 

                                                                      

Neu im Gewerbemuseum:

                               Maria Immaculata des Spaichinger Bildhauers Karl Kuolt

 

Seit kurzem wird die kleine Abteilung, die sich im Spaichinger Gewerbemuseum dem Spaichinger Bildhauer Karl Kuolt (1879-1937) widmet, um ein wunderschönes Exponat bereichert: eine fast lebensgroße Maria Immaculata (Unbefleckte Empfängnis) steht nun auf dem oberen Flur des Gewerbemuseums. Kuolt hatte die Heiligenfigur 1915 geschaffen. 

Unbekannt ist, wer der Auftraggeber war und wo sie zuerst aufgestellt worden war. Eine Zeitlang stand die Marienstatue in der Hofener St. Josefs-Kirche, verbrachte jedoch die letzten Jahre auf dem Dachboden der Stadtpfarrkirche, wo sie von Mesner Heinz Schnekenburger eher zufällig entdeckt und für einen Familiengottesdienst aufgestellt wurde. 

Zurück auf den Dachboden sollte sie nicht, dafür interessierte sich Peter Schuhmacher vom Spaichinger Heimatverein dafür und organisierte die (leihweise) Überlassung der Skulptur an das Gewerbemuseum. Neben der weltberühmten Kuolt-Krippe und einigen Grabdenkmälern und Kruzifixen ist die Maria Immaculata nun ein weiteres eindrucksvolles Werk Kuolts, das durch die Leihgabe der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte.

 

                                                                                                                                                                         

 

Sonderausstellung

 

                                                                                                              

 

Öffnungszeiten:

Sonntags  14-17 Uhr

Gruppen jederzeit nach Anmeldung

Eintritt frei

                                                  

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

 

Dank  des Heimatvereins

Viele Vereinsmitglieder und Freunde des Heimatvereins stellen häufig Stunden ihrer Freizeit dem Heimatverein zur Verfügung. Sei es als Helfer beim Auf- und Abbau der Ausstellungen oder aber als Aufsicht am Sonntag im Museum. Dafür wollen wir uns bei allen herzlich bedanken.

 

 

Der Spaichinger Heimatverein feierte Jubiläum.

Der Spaichinger Heimatverein blickte im Jahr 2008 auf sein 25 jähriges Bestehen zurück.  

Dies haben wir mit einem Festakt am 28.Juni  im Gewerbe-Museum gefeiert.

In den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts war in unserer Gegend Aufbruchstimmung für den Aufbau vom Heimatmuseen,  so auch in Spaichingen.  Es wurde 1983 ein Heimatverein gegründet mit dem Ziel, ein Museum aufzubauen. Man besann sich seiner Herkunft und wollte das Leben,    Wirken und Arbeiten unserer Vorfahren dokumentieren.

Wer weiß, wo er herkommt, weiß auch, wo er hin will, so ein geflügelter Ausspruch.

Frauen und Männer machten sich daran, den neuen Verein mit Leben zu erfüllen, sammelten alles, was eventuell für ein Museum in Frage kam.

Es wurde gesammelt, restauriert, katalogisiert, fotografiert und alles in irgendwelchen Depot untergebracht.  Ein Konzept für ein Museum wurde erstellt und  der Gemeinderat honorierte diese Arbeit mit der Übertragung des Gewerbemuseums an den Spaichinger Heimatverein zur Einrichtung eines Museums, das 1991 auch eingeweiht werden konnte.

In den vergangenen Jahren hat sich eine interne Weiterentwicklung beim Heimatverein ergeben, nicht nur Museum war gefragt, auch außerhalb war der Verein tätig um das Verständnis für die Vergangenheit zu  vertiefen und weiterzugeben. Die Dampfmaschine der Möbelfabrik Blessing wurde restauriert,     Kleindenkmale in  und um Spaichingen herum erfasst, auf dem Friedhof  Grabmäler gerettet und gerichtet sowie bei Stadtfesten kräftig mitgewirkt.

Anlässlich dieses Jubiläum bedankte ich mich im Namen aller Mitglieder recht herzlich bei allen,  die in den vergangenen Jahren viel Mühe und Arbeit auf sich genommen und das Vereinsleben unterstützt haben, ebenso bei denen, die im Museum Aufsicht machen und gemacht haben.

 

Thomas Steidle

1.Vorsitzender

 

 

 

                                Dampfmaschine der ehemaligen Möbelfabrik Blessing aus dem Jahre 1938

Der Heimatverein kämpfte  ab 1996  für den Erhalt der Dampfmaschine der ehemaligen Möbelfabrik Blessing.

Wir haben im Dezember 2001 die Maschine im Kesselhaus der Firma Blessing  in verschiedene Einzelteile zerlegt. Am 19. Dez. wurde sie in das Zwischenlager in der ehemaligen Firma Forschner  gebracht.

Der Gemeinderat hatte  dem Erhalt und der Restaurierung der Dampfmaschine  zugestimmt. Sie sollte nach ihrer Restaurierung auf dem Gelände der neuen Kreisberufsschule aufgestellt werden. Die Maschine wird  von der Stadt Spaichingen  dem Landkreis als Geschenk übergeben. 

Freiwillige Helfer des Heimatvereins  haben in den letzten  Monaten,  mit der sachkundigen Anleitung eines Restaurators, die Dampfmaschine gereinigt, und  mit den nötigen Schutzanstrichen versehen.

Der Landkreis hat nach der  Fertigstellung der Berufsschule  am 18.04.2005  die restaurierte Dampfmaschine auf  dem Gelände  aufgestellt

Dazu wurde ein Gebäude errichtet das auf beiden Längsseiten mit Glas versehen ist. Die Maschine ist so vor Witterungseinflüssen geschützt und wird deshalb für lange Jahre ein schönes und interessantes Industriedenkmal unserer Stadt  sein.

Sie kann jederzeit von der Bevölkerung auf dem Gelände der Schule besichtigt werden.




Wolf . Kessel - Dampfmaschine Modell NH 12 Baujahr 1938

 Die Dampfmaschine im Kesselhaus der Firma Blessing.

 


                                      

 

        Dampfmaschine  nach Fertigstellung  der Restaurierung  am Standort bei der Berufsschule  18.04.2005